Skihelme
Im Winter werden die Skipisten gefüllt. Die Bergwacht und der Bergrettungsdienst haben sehr viel zu tun. Mehrmals pro Tag muss der Helikopter in die Luft steigen um jemanden zu retten, der hoch oben auf dem Berg verunglückt ist. Meist sind es nur gebrochene Beine, aber manchmal sieht es sehr viel schlimmer aus. Etwas 4,2 Millionen Deutsche gehen jedes Jahr auf die Piste und dazu kommen noch viele Anfänger, laut dem Deutschen Skiverband. Jedes Jahr gibt es etwa 60.000 Verletzte pro Jahr, und meist geht es um eine Verletzung an dem Knie, laut dem Münchner Klinikum. Kopfverletzungen passieren nicht sehr oft, allerdings ist es sehr schlimm wenn sie passieren: wenn es zu einer Blutung im Schädel kommt, entstehen unwiderrufliche Schäden und der Todesfall ist auch nicht auszuschliessen. Das einzige was davor schützen kann, ist ein Skihelm. Manche denken, dass er nicht wirklich hilft, aber in Wahrheit retter er Leben. Der Skihelm muss einerseits einen Aufprall dämpfen, und andererseits vor Schnitten schützen die hauptsächlich durch die Skistöcke entstehen aber auch von den Schiern verursacht werden kann. Dafür garantiert das DIN-Siegel. Sonst ist wichtig, dass der Helm bequem passt. Der Skihelm darf sich nicht bewegen oder drehen und muss den Schädel fest umschliessen. Der Kinnriemen ist wichtig: man sollte ihn ohne Stufen verstellen können, damit man ihn perfekt an seinen eigenen Kopf anpassen kann. So manch einer wird sich freuen wenn der Kinnriemen auch gedämpft ist, denn sonnst kann der Mund eine schwere Verletzung abbekommen. Skihelme kann man in jedem Sportladen kaufen, allerdings sollte man ihn nicht im Internet kaufen: er muss ausprobiert werden um zu sehen ob er richtig passt. Passen sie auf, dass der Helm auch eine Lüftung hat: bei manchem muss man die Füllung zum Teil entfernen, und bei anderen kann man das direkt an dem Helm einstellen. Allerdings können sie ihre Handschuhe und ihre Skibrille mitnehmen während sie den Helm ausprobieren, denn der muss sich mit den Handschuhen öffnen lassen, und die Skibrile muss auch bequem dazu passen. Der Skihelm darf nicht auf die Skibrille drücken. Besonders Brillenträger müssen das konkret in dem Laden ausprobieren. Der Skihelm sollte auch leicht sein, damit er bequem zu tragen ist. Einen Skihelm kann man bis zu fünf Jahren benutzen, aber danach sollte er ausgetauscht werden, denn das Material ermüdet und die Sicherheit ist nicht mehr gewehrleistet. Auch nach einem schweren Sturz muss man den Helm austauschen, denn selbst wenn es nicht so aussieht, ist das Material beschädigt. Innere Strukturen werden gebrochen, und ein Aufprall wird nicht mehr gedämpft sondern direkt an den Kopf weitergeleitet. Selbst wenn ein Skihelm nicht das Bequemste der Welt ist, rettet er Leben. In Deutschland gibt es noch keine Helmpflicht auf den Pisten, aber in Südtirol gilt die Helmpflicht für Kinder. Möglicherweise wird diese auch für Erwachsene erweitert. Selbst wenn das Risiko an sich gering ist, ist der potentiale Schaden zu gross um ihneinzugehen. Durch den Helm wird das Risiko praktisch fast auf Null gesenkt und man kann ich des Skifahrens richtig freuen.



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