Es gibt Tiere die sich im Laufe der Zeit an das Leben mit den Menschen angepasst haben. Solche Tiere sind vor allem Katzen und Hunde. Dabei ähneln Katzen und Hunde manchen menschlichen Persönlichkeiten. Zum Beispiel kann man die Katze mit einem introvertierten Menschen vergleichen und den Hund mit einem extrovertierten Menschen. Auf Englisch gibt es sogar den Ausdruck Catperson oder Dogperson, der ausdrückt welches Tier man lieber mag, was auch auf die eigene Persönlichkeit deutet.
Aber, ein Zusammenpassen auf Grund von Persönlichkeit ist nicht wirklich sinnvoll, in der Beziehung mit einem Tier. Hunde und Katzen sind aber sehr verschieden, auch wenn sie Ähnlichkeiten aufweisen. Der Hund ist ein sehr soziales Tier, und lebt in Rudeln. Dies kann man daran erkennen, dass sein Ahne, der Wolf in Gruppen lebt, aber auch Straßenhunde leben ebenfalls in einer sozialen Gruppe. Die Katze ist auch ein soziales Tier, in dem Sinne, dass sie gern mit Menschen zusammen lebt. Dafür ist sie aber viel selbstständiger. Und lebt nicht in Rudeln. Ein großer Unterschied zwischen den zwei Tieren ist, dass der Hund in einer Hierarchie lebt, während die Katze so etwas nicht anerkennt.
Ein Hund braucht deshalb viel mehr Zuwendung als eine Katze, und ist auch auf mehrere Arten von dem Menschen abhängig. Zum Beispiel muss man mit ihm Gassi gehen, man muss mit ihm spielen und er braucht mehr Aufmerksamkeit. Die Katze kommt auch alleine klar: wenn sie zum Beispiel auch außerhalb spazieren kann, findet sie sogar selbst futter. Die Katze freut sich aber auch über Aufmerksamkeit, und wenn man mit ihr Zeit verbringt. Aber Leute die kaum Zeit haben, haben ein leichteres Leben mit einer Katze als mit einem Hund.
Hunde gibt es auch in mehreren Rassen, als Katzen, denn Hunde können verschiedener sein als Katzen. Es gibt Rassen, die mehr Zeit in Anspruch nehmen, weil sie mehr Pflege brauchen und andere die weniger Pflege brauchen. Auch gibt es einige die besser mit Kinder umgehen, oder andere die besser zur Überwachung geeignet sind.
Hunde sind länger verspielt, und Katzen werden schneller ruhig und lustlos, so dass sie nur noch schlafen, schnurren, essen und spazieren. Dies kann gut oder schlecht sein, Je nach dem was besser für sie passt. Hunde sind auch toleranter als Katzen. Katzen haben nur wenig Geduld und sie mögen es nicht gestört zu werden. Hunde dagegen akzeptieren alles leichter, denn sie sind an die Hierarchie gebunden. Aber ein nicht dressierter Hund ist auch schwieriger, und unangenehm weil er sich nicht beruhigen lässt. Katzen lernen schneller und richten weniger Schaden an, aber dafür werden sie auch nur so folgsam wie ein Hund.
Beide dieser Tierarten brauchen ein Herrchen, das sie liebt und das sich um sie kümmert. Katzen laufen sogar weg, wenn sie vernachlässigt werden, während Hunde einfach ein schlechtes und trauriges Leben leben, denn sie sind auf das Herrchen angewiesen. Weil Katzen viel einfach von zu Hause weglaufen können, bekommen sie auch leichter Nachwuchs, was zu einem Problem werden kann, wenn man keine Adoptivherrchen findet.
Die Situation in der man sich befindet sollte ausschlaggebend sein, dafür welches Haustier man aussucht. Vor allem sollte aber ein Tier gewählt werden, worauf man aufpassen kann, und das man lieb haben kann.