Das Zeitalter der Globalisierung, oder davor das Zeitalter des internationalen Austausches haben die Verbindungen zwischen Asien und Europa gestärkt und vertieft. Zum Beispiel haben die Europäer zum Teil die Denkweise der östlichen Länder aufgenommen. Buddhismus und Hinduismus haben viele Anhänger in Europa oder in den USA gefunden. Sogar die Medizin hat sich inspirieren lassen und hat Techniken aus den fernen Ländern aufgenommen. Meditation ist sicherlich die bekannteste dieser Techniken.
Meditation ist nichts spektakuläres, aber sie wirkt tiefgründig und bringt viele positive Änderungen mit sich. Dabei ist sie auch einfach zu praktizieren und sehr einfach zu lernen. Meditation wird gegen Stress eingesetzt und wird effizient gegen diesen. Ihre Wirkung hält auch lange an und reduziert den chronischen Stress spürbar. Die Meditation beeinflusst aber auch die Aufmerksamkeit und erhöht dadurch die Effizienz. Gedanken werden geregelt und das Denkverfahren wird flüssiger. Es ist nicht ganz bekannt auf welche Weise Meditation die Gesundheit verbessert, aber Fakt ist, dass Menschen die regelmäßig meditieren gesünder sind und ein kräftigeres Immunsystem haben.
Wichtig bei Meditation ist, dass sie regelmäßig gemacht wird. Das Beste ist, man meditiert wenigstens zweimal jede Woche, und wenigstens 15 Minuten lang. Natürlich kann man auch öfter und länger meditieren, denn das erhöht die Wirkung viel mehr.
Um zu meditieren brauche man einen ruhigen Ort, in dem man nicht gestört wird. Es sollte nicht sehr dunkel sein, aber grelles künstliches Licht ist auch nicht das Beste. Wichtig ist es auch bequem sitzen zu können: manche Personen meditieren gern im Sitzen andere in der traditionellen Lotusstellung oder in einer ähnlichen Stellung. Auf jeden Fall brauch man eine angenehme Position in der man sich komplett entspannen kann, und in der man länger als eine halbe Stunde lang sitzen kann- und das ohne sich zu bewegen. Eine gerade Haltung der Wirbelsäule ist wichtig, denn diese macht die Meditation viel einfacher. Das Kinn kann etwas angehoben sein.
Man legt sich also hin, und man sitzt gemütlich. Danach soll man sich einfach etwas entspannen, zum Beispiel in dem man sich konkret vorstellt, dass sich die Muskeln entspannen. Die Entspannung und eine angenehme Position sind wichtig. Danach werden die Augen geschlossen, und man atmet immer tiefer und langsamer ein und aus. Auch kann man sich anfangs vorstellen, dass man frische Luft einatmet und dass man dunkler schmutzige Luft ausatmet.
Sobald man richtig ruhig und entspannt ist, sollte man mit der richtigen Meditationsübung anfangen. Bei der Meditation muss man nicht denken, sondern gerade an nichts denken. An sich ist das unmöglich, aber es geht darum seine eigenen Gedanken nicht mehr zu verfolgen, und praktisch davon abzuschalten. Man muss sich von seinen Gedanken lösen und sie sollen so vorbeiziehen, wie Wolken auf dem Himmel. Man beachtet sie also nicht mehr. Weil das nicht einfach so gemacht werden kann, braucht man eine Meditationstechnik. Man konzentriert sich also auf seine Atmung und zählt diese. Man atmet ein und zählt 1, dann aus und man zählt 2, ein 3, aus 4 usw. Wenn man merkt dass man schon wieder mit den Gedanken anderswo ist, dann beginnt man erneut bei 1. Dies geht so weiter bis man in der Meditation ist. Die Erfahrung der Meditation ist eine vollkommene Ruhe, Stille und ein tiefer Frieden. Wer regelmäßig meditiert erreicht dies schneller.