Nicht immer ist das Leben einfach oder angenehm. Viele Menschen haben wenigstens einmal in ihrem Leben eine Depression. Lustlosigkeit, nur wenig Appetit und keine sexuelle Lust sind Symptome für eine Depression. Oft ist man sehr schläfrig und hat viele dunkle Gedanken. Eine Depression entfaltet sich langsam, und trifft nur selten von Anfang an stark ein.
Immer wieder fühlt man sich müde oder auch appetitlos. Auf Dauer kann sich dies zu einer Depression entwickeln und man vergisst sehr leicht, wie das Leben früher war. Eine Depression die man behandeln muss, muss aber wenigstens drei Wochen anhalten.
Es gibt verschiedene Ursachen für eine Depression. Man kann zum Beispiel genetisch veranlagt sein, anfälliger für Depressionen zu sein, und deshalb kommt es oft vor, dass man auch eine zweite Depression erlebt, nach dem man der Ersten los ist. Depression hat auch eine biologische Basis, und diese ist auch zu dem größten Teil bekannt: Serotoningehalte im Hirn sind dafür verantwortlich. Unter Umständen kann man diese kurzfristig mit Medikamenten wieder herstellen, aber dies ist nur eine Extremlösung. Wichtig ist aber auch das Vitamin B12. Oft kommt es vor, dass ein Mangel an diesem Vitamin dazu führt, dass man sich depressionsartig fühlt.
Ein wichtiger Teil der Depression sind die dunklen Gedanken und diese helfen nur um tiefer in die unangenehme Lage zu versinken. Typisch sind zirkuläre Argumente und unrationelles denken. Zum Beispiel: „ich habe keine Lust etwas zu unternehmen“, gefolgt von „wenn ich nichts tue bin ich wertlos“ und danach „es macht keinen Sinn etwas als wertloser Mensch zu tun“.
Es gibt vieles was gegen Depression hilft. Transpersonale Therapie und Kognitive-Verhaltenstherapie sind die wirksamsten Therapien gegen Depression, aber Kognitive Verhaltenstherapie ist sehr viel effizienter als andere Therapien. Die Prinzipien dieser Therapie können aber auch in das Alltagsleben eingebunden werden und so kann man Depressionen vorbeugen.
Sobald man sich depressionsartig fühlt, sollte man bloß nicht an den dunklen Gedanken hängen bleiben, denn so wird die Depression vertieft. Das Verhalten sollte geändert werden: sich bunt anziehen, Blumen in das Haus nehmen und anderes. Das was während der Depression sinnlos scheint macht eigentlich gerade dann Sinn.
Bei negativen Gedanken soll man diesen nicht nachgehen, man soll an das hier denken. Die Laune tritt so auf: etwas passiert, also ein Ereignis, es gibt bestimmte Glaubensätze und Konsequenzen. Ein Beispiel: man verpasst den Bus und man denk „ich komme zu spät“, man glaubt aber „ich darf nicht zu spät kommen“. Deshalb fühlt man sich schlecht. Aber der Glaube ich darf nicht zu spät kommen entspricht nicht der Realität. Es ist besser so zu denken: „es wäre besser nicht zu spät zu kommen, aber wenn es passiert, ist es bestimmt keine Katastrophe“.
Manchmal wird ein schlechtes Gefühl dadurch ausgelöst dass wir etwas auffangen ohne es zu merken. Dies kann ein trauriges Lied sein, oder ein heiteres Lied dass wir mit einem traurigen Ereignis verbinden. Wir müssen nicht einmal bewusst wissen dass wir dieses Lied gehört haben. Aber es kann auch ein Gesicht sein, oder etwas anderes. Wir fühlen uns schlecht und kommen irgendwie zu einem zirkulären Argument, dass unsere Laune verschlechtert und uns Tage lang das Leben schlecht macht.
Fazit: um Depressionen vorzubeugen muss man aktiv die Kontrolle über seine Psyche ergreifen und diese auch verstehen. Dazu hilft ein Psychologe wenn es nötig ist.